FLORENZREISE

Die Kunstgeschichts-Epoche in der zehnten Klasse umspannt die Zeit vom alten Rom bis zur Renaissance.

Sie soll den Jugendlichen das Interesse für die Kunst und, damit verbunden, für die feinen, unter der Oberfläche liegenden seelisch-geistigen Impulse der Menschheitsentwicklung 

wecken.

 

Jeweils im Januar/Februar fährt die 10. Klasse für eine Woche nach Florenz. Neben Museumsbesuchen steht vor allem das eigene künstlerische Tun in Form von zeichnerischem Kopieren berühmter Werke im Mittelpunkt. 

 

 

 

 

Schülerskizze: Kruzifix von Michelangelo

 

 

Aus dem Tagebuch einer Schülerin:

"Heute Morgen gingen wir zuerst in die Kirche Santa Maria del Carmine. Diese Kirche ist ein typischer Barockbau. Die Fresken in der Kirche sind typisch für die Barockzeit,

weil man oft versucht hat, den physischen Raum durch Deckenmalereien zu durchbrechen und somit täuschend echt zu vergrößern.

Zum Höhepunkt dieser Woche besuchten wir die Galleria dell’Accademia. Dort konzent-rierten wir uns vor allem auf die vier Sklaven von Michelangelo: den Jugendlichen - den Erwachenden, den Bärtigen und den Atlantensklaven, welche ursprünglich für das 

Papstgrab von Julius dem II. vorgesehen waren.

Natürlich betrachteten wir auch den David, der für mich eines der eindrücklichsten Werke der ganzen Woche.

Am Abend gingen wir vor dem Abendessen noch einmal ins Baptisterium und stimmten einige Lieder an, um noch einmal in uns zu gehen und die Reise so abzuschliessen, wie wir sie begonnen hatten.“